Sonnenschutz

Der Ausdruck Sonnenschutz bezeichnet den Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und deren unerwünschten Nebenwirkungen.

 

Gerade Golfer scheinen es manchmal regelrecht darauf anzulegen, Hautkrebs zu bekommen. Kennen Sie den Anblick eines Golfers, der ungeschütz 18 Löcher gespielt hat und mit hochrotem Kopf in´s Clubhaus kommt?

 

Sonne PalmeEine angemessene Sonnendosis stärkt den Kreislauf und erhöht so den Blutsauerstoffgehalt. Sonnenlicht wirkt depressionslösend. Es unterstützt die Selbstheilung der Haut. Die Sonne hilft zudem beim Jetlag, indem sie die innere Uhr reguliert. Desweiteren hilft es bei der Bildung von Vitamin D3 im Körper.

 

Um die Haut auf Mallorca vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung zu schützen empfehlen wir Ihnen unbedingt Sonnenschutzmittel anzuwenden.

 

Insbesondere Kinder sind extrem gefährdet, da bei der fast ständig wehenden leichten Mittelmeer-Brise Erhitzungen der Haut nicht wahrgenommen werden. Ein Sonnenbrand erhöht bei den Kindern das Krebsrisiko um ein Vielfaches.

 

In einigen Veröffentlichung wird selbst die Anwendung von Sonnenschutzmitteln als bedenklich angesehen. Nach Meinung der Autoren sind die steigenden Hautkrebszahlen mit zurückzuführen auf die vermehrte Anwendung von Sonnenschutzmitteln und die dadurch chemischen Beeinflussung der Hautschichten und -zellen.

 

Daher sollten Sie verstärkt auf den Einsatz von schützender Kleidung, Sonnenschirmen und permanenter Kopfbedeckung achten.

 

Fast die Hälfte der Sonnenstrahlen besteht aus sichtbarem Licht. 4 % bestehen aus UVA, UVB- und UVC Strahlen. Der Rest von 44 % setzt sich aus Wärme zusammen. Während die UVC-Strahlen vollständig von der Ozonhülle herausgefiltert werden, sind wir Teilen der UVB- und UVA-Strahlung ausgesetzt.

 

Die energiereichen kurzwelligen UVB-Strahlen können Sonnenbrand verursachen und gelten als Haupt-Verursacher von Hautkrebs. Die langwelligeren UVA-Strahlen verursachen eine rasche Bräunung von geringer Dauer, jedoch greifen sie das Bindegewebe an und führen zu vorzeitige Hautalterung.

 

Ein wirksamer Sonnenschutz schützt gegen beide UV-Sorten.

 

Den Lichtschutzfaktor richtet sich nach Hauttyp, Aufenthaltsort und -dauer in der Sonne. Grundsätzlich gilt, desto heller die Haut desto kürzer der Aufenthalt in der Sonne.

 

Der Lichtschutzfaktor der Sonnenschutzmittel gibt den Zeitraum an, wieviel länger der Aufenthalt in der Sonne mit Sonnenschutz möglich ist, als mit ungeschützter Haut. Dieser wird für UVB-Strahlen, nicht für UVA gemessen.

 

SonnenschutzmittelHeiße Tipps zum Umgang mit der Sonne auf Mallorca

1. Nehmen Sie das erste Sonnenbad im Schatten – bereiten Sie sich und die Haut langsam auf die Sonneneinstrahlung vor!

2. Auf ausreichenden UVA- und UVB-Lichtschutzfaktor (+ wasserfeste Creme) achten. Mindestens 30 Minuten vor dem Kontakt mit der Sonne eincremen.

3. Spielen Sie über die Mittagszeit Golf, versuchen Sie sich vollständig vor der Sonne zu schützen!

4. Spielen Sie mit Ihren Kindern verwenden Sie einen Sonnenschutz mit Faktor 50 oder höher und schützen die Kinder mit entsprechender Kleidung! (Kleinkinder bis zu einem Jahr gehören überhaupt nicht in die direkte Sonne).

5. Tragen Sie beim Spielen permanent eine Kopfbedeckung und schützen Sie die Augen durch das Tragen einer Sonnenbrille!

6. Sind Sie besonders empfindlich bzw. neben Sie gerade Medikamente zu sich, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Hautarzt!

7. Achten Sie auf Hautveränderungen – und reagieren Sie umgehend!

 

Bei ernsteren Formen eines Sonnenausschlags haben Sonnenschutzmittel nur eine begrenzte Wirksamkeit, da sie hauptsächlich gegen die UVB-Strahlen schützen.

 

Ob eine Vorbräunung im Solarium helfen kann sollten Sie wie entsprechende Vorsichtsmaßnahme bei sehr empfindlicher Haut mit Ihrem Hausarzt besprechen.